Aktuelles

Aktuelles vom 06.02.2012

Generalversammlung Dülmen-Gesamt

Von Patrick Hülsheger - Dülmener Zeitung Dülmen. Es war an der Zeit Danke zu sagen. Und für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Dülmen gab es bei der Generalversammlung im Forum Bendix eine Menge Lob und Dank für ihren unermüdlichen Einsatz.
„Ohne die Unterstützung der Feuerwehr wäre der Festumzug zum Stadtjubiläum unmöglich gewesen und es war fast die gesamte Wehr im Einsatz“, dankte Bürgermeisterin Lisa Stremlau für den Einsatz und blickte auf die zahlreichen Veranstaltungen zurück, die von der Feuerwehr begleitet wurden. Nicht zuletzt durch diesen Einsatz haben sich die Dülmener Bürger für Hubert Sommer als Träger des Ehrenamtspreises entschieden. „Ich habe mich über den Preis sehr gefreut. Aber ohne die ganze Truppe wäre das nicht möglich gewesen“, sagte Sommer.
Nachwuchsprobleme habe die Feuerwehr in Dülmen nicht. Neben den 28 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr zählt die Kinderfeuerwehr 31 Mitglieder, weitere 55 stehen auf der Warteliste. „Sie sind die Vorbilder für die Kinder und Jugendlichen. Und wären sie nicht so gut, dann hätten wir keine so große Resonanz“, sagte Stremlau.
Feuerwehrdezernentin Christa Krollzig warf einen Blick in die Zukunft und auf den aktuellen Haushaltsplan. Dort seien 610.000 Euro für die Anschaffung von Fahrzeugen und technischem Gerät veranschlagt, 130.000 Euro kommen vom Land. Weitere Gelder sollen in die Gerätehäuser fließen. Der zweite Bauabschnitt des Gerätehauses in Hausdülmen steht ebenso auf dem Programm, wie der erste Abschnitt in Hiddingsel. Für das Feuerwehrgerätehaus Daldrup gibt es ein PPP-Model (Public-Private-Partnership). Insgesamt sind rund eine Million Euro im Haushalt für die Feuerwehr vorgesehen. „Das ist kein Luxus, sondern die Sicherstellung des Brandschutzes“, sagte Krollzig.
Auch Krollzig dankte den Mitgliedern der Feuerwehr für ihren Einsatz. „Sie sind die tragende Säule des Brandschutzes, denn ohne sie nutzen auch die modernsten Fahrzeuge nichts.“
Kreisbrandmeister Donald Niehues dankte der Feuerwehr für die Unterstützung, um die Aufgaben des Kreises zu bewältigen. Zudem lobte Niehues die Wehrführung, die derzeit die anfallenden Aufgaben ohne den aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung stehenden Wehrführer Uwe Friesen erledigen muss. Die Versammlung richtete Genesungswünsche an den Wehrführer aus. Für 2012 wünschte sich Niehues unter anderem die Umsetzung der geplanten Baumaßnahmen an den Gerätehäusern und eine stärkere Jugendfeuerwehr.
Im Geschäftsbericht blickte Josef Stegehake auf das Jahr 2011 zurück. 336 Einsätze zählte die Feuerwehr Dülmen im vergangenen Jahr und damit 29 weniger als 2010. Neben einem größeren Brandeinsatz gab es einige Einsätze bei schweren Verkehrsunfällen. Zudem leisteten Teile der Feuerwehr Hilfe bei Einsätzen im Kreis Borken.
Neben den Einsätzen nahmen zahlreiche Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr an Lehrgängen und Weiterbildungen teil. „Mit 283 ist die Zahl der Aktiven sehr konstant“, sagte Stegehake. Zusammen mit den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr und der Ehrenabteilung zählt die Feuerwehr Dülmen derzeit 412 Mitglieder.
Neben den zahlreichen Ehrungen und Beförderungen, erhielt Josef Stegehake ein Präsent für seinen 25. Geschäftsbericht.


Ehrungen / Beförderungen


Aktuelles vom 03.02.2012

280 Jahre bei der Feuerwehr

Von Kristina Kerstan - Dülmener Zeitung Hausdülmen. Gemeinsam kommen sie auf 280 Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr. Jeder von ihnen allein auf 35 Jahre. Denn Siegfried Brockmann, Dirk Helmer, Norbert Möllers, Werner Möllers, Friedhelm Böinghoff, Udo Lewe, Michael Alberternst und Martin Unterberg sind alle am gleichen Tag in die Feuerwehr eingetreten. Und daher werden die fünf Hausdülmener auch alle auf der heutigen Generalversammlung der Feuerwehr Dülmen für ihr langjähriges Engagement geehrt.
Damals sollte eine Jugendgruppe in Hausdülmen eingerichtet werden, erinnert sich Brockmann. Neun Jugendliche, 15 bis 16 Jahre alt, waren so zusammengekommen. „Und acht von uns sind immer noch mit dabei“, so Brockmann. Nur einer sei im Laufe der Zeit aus Hausdülmen weggezogen. Man trete freiwillig in die Feuerwehr ein und wieder aus, „alles dazwischen ist Pflicht“, sagt Brockmann schmunzelnd.
Siegfried Brockmann ist mittlerweile Löschzugführer in Hausdülmen. Norbert Möllers hat das Hobby zum Beruf gemacht, er ist als hauptamtlicher Feuerwehrmann an der Dülmener Wache tätig. Und auch die anderen sechs rücken, wenn es zeitlich möglich ist, zu jedem Einsatz mit aus.
Wobei sich die Art der Einsätze in den vergangenen Jahrzehnten geändert habe. „Die größten Brände waren früher auf den Bauernhöfen“, so Unterberg. Heute werde die Wehr vermehrt für technische Hilfeleistungen, etwa bei Unfällen, angefordert, ergänzt Brockmann. „Es gibt viele Sachen, die man nicht unbedingt erleben muss“, gibt er zu. Auf der anderen Seite stehen natürlich auch schöne Aufgaben, etwa die Organisation des Hausdülmener Nikolausumzuges.

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